Die erste Reiseetappe führt von Hamburg nach Köln. Bei Sonnenschein um 06:11 Uhr gestartet, stehe ich bei strömendem Regen um 09:44 Uhr am Kölner Hauptbahnhof und überlege kurz und das einzige Mal, ob ich die kommenden sechs Woche nicht lieber auf meinem Sofa verbringen möchte. Doch kaum bei den Kölner Freunden angekommen ist jeder Gedanke daran verflogen und kaum ein Vorschlag hätte zur Reiseeinstimmung besser geeignet sein können, als der, das Kolumba Museum zu besuchen. Denn die Jahresausstellung trägt den schönen Titel „making being here enough“ – Ort und Subjekt und in der Einleitung zur Ausstellung heisst es u.a.:
„…Mit der Ausstellung untersuchen wir anhand von Kunstwerken aus vielen Jahrhunderten das Verhältnis von Ort und Subjekt. Wie nehmen wir uns – bewusst oder unbewusst – an Orten wahr und was machen Orte aus uns? Wie erinnern wir uns an Orte? Wie gehen wir mit Orten um, die wir nicht erreichen können? Spielen diese Orte für unsere Vorstellungskraft eine Rolle?…“
Wie passend. Ausstellung und vor allem auch das Museumsgebäude selbst begeistern mich und sind ein guter Auftakt.

